Literarisches Speeddating Georgien
mit Malu Schrader
20. September, 20 Uhr

Georgische Matinée mit
Susanne Völpel und dem
Cateringteam vom Buchladen
7. Oktober, 11 Uhr

Lyriklesung mit Mirko Bonné
musikalische Untermalung
Susanne Hirsch (Cello)
11. Oktober, 20 Uhr

Kein und Aber 22€

Ralf Günther: Als Bach nach Dresden kam
Musik, Dresden und der große Johann Sebastian Bach – Bestsellerautor Ralf Günther entführt uns mit einer humorvollen und kurzweiligen Erzählung in die höfische Welt des 18. Jahrhunderts.

September 1717. Jean-Baptiste Volumier ist Konzertmeister der Hofkapelle August des Starken. Als ihm zu Ohren kommt, dass der skandalumwitterte französische Musiker Louis Marchand nach Dresden geholt werden soll, wird ihm angst und bange: Wird Marchand ihm den Rang streitig machen? Volumier fasst einen Plan: Ein Orgelduell, bei dem er Marchand gegen den größten lebenden deutschen Komponisten antreten lässt: Johann Sebastian Bach wird Marchand überstrahlen, da ist Volumier sicher, und nach einer Blamage wird Marchand das Weite suchen. In Weimar lernt Volumier Bachs Cousine Friedelena kennen. Die Begegnung verändert einiges. Kurz bevor das Tastenduell stattfindet, nehmen die Ereignisse einen unvorhergesehen Verlauf. Und Volumier muss sich etwas einfallen lassen… (Quelle: KNV)

Ein kleines, feines Buch, das mir viel Spaß beim Lesen bereitet hat.

Hanser Berlin 19,90€

Julia von Lucadou: Die Hochhausspringerin
Riva ist Hochhausspringerin – ein perfekt funktionierender Mensch mit Millionen Fans. Doch plötzlich weigert sie sich zu trainieren. Kameras sind allgegenwärtig in ihrer Welt, aber sie weiß nicht, dass sie gezielt beobachtet wird: Hitomi, eine andere junge Frau, soll Riva wieder gefügig machen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die Ausweisung in die Peripherien, wo die Menschen im Schmutz leben, ohne Möglichkeit, der Gesellschaft zu dienen.”(Quelle: KNV)

Beim Debütroman von Julia von Lucadou handelt es sich um eine Dystopie, die leider weniger dystopisch daher kommt als es mir lieb ist.
Es gab kaum einen Moment während meiner Lektüre in der ich mich “sicher” wähnte.
Denn Begriffe wie “Mindfulness”, “Selbstoptimierung”, “Evaluation”, “Vitality-Score-Index” und viele mehr, begegnen uns auch heute schon überall und wir sind oft willig genug, Daten von uns preis zu geben ohne dass wir eine Welt in Reichtum und Perfektion versprochen bekommen.
Die geschaffene Welt von Julia von Lucadou ist erschreckend nah an unserer Welt. “Die Hochhausspringerin” ist ein brillianter Zukunftsroman, dem ich viele Leser*Innen wünsche.

Kunstmann 20€

Donatella Di Pietrantonio: Arminuta
Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. Warum hat man sie zu ihren leiblichen Eltern zurückgeschickt? Wer ist ihre Mutter? Die, die sie geboren hat, oder die, bei der sie aufgewachsen ist?
“Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.” So beginnt die Geschichte, in der ein junges Mädchen mit einem Koffer und einem Sack voller Schuhe bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert wird. Die echten Eltern wollten sie wieder haben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben offensichtlich andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen, zur mutigen Schwester, den Brüdern, der Mutter. Und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann.

Hanser, 23 €.

Lisa Halliday: Asymmetrie

Es beginnt mit einer Eiswaffel, auf einer Bank im Central Park. Hals über Kopf stürzt sich Alice in eine Lovestory mit dem berühmten Schriftsteller Ezra Blazer. Sie ist 25, er in seinen Siebzigern. Ein erotisches, tragikomisches Kammerspiel – doch dann setzt eine ganz andere Erzählung ein. Amar, ein amerikanisch-irakischer Doktorand auf dem Weg nach Nahost, wird am Londoner Flughafen in Gewahrsam genommen. Und landet im Vakuum von Wartesälen und endlosen Verhören. Subtil verwebt Lisa Halliday die zwei so ungleichen Geschichten zu einem kühnen, provokanten Roman. Sie schreibt über die Machtgefälle, die unsere Welt durchziehen, zwischen Jung und Alt, Glück und Talent, dem Persönlichen und Politischen. (Quelle: KNV)

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