Auch wir sind endlich voll und
ganz im Jahr 2019 angekommen
und freuen uns, Sie zu unseren
nächsten Veranstaltungen
einladen zu dürfen!

Fr., 08.03., 19:30 Uhr im Buchladen:
100 Frauen und
100 Jahre Frauenwahlrecht.

Do., 25.04, 19:30 Uhr in der
Stadtbibliothek Offenbach:
Hannah O’Brien liest aus ihrem
Kriminalroman Irische Totenwache

Do., 09.05., 19:30 Uhr in der Stadtbibliothek Offenbach:
Bernd Köstering liest aus seinem neuen Kriminalroman Goethespur

Sa., 18.05. im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch im filmklubb Offenbach
Martin Mosebach liest aus Westend. Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2)

Weitere Informationen finden Sie unter
dem Menüpunkt Veranstaltungen.

Wir freuen uns auf den Frühling, unsere
Veranstaltungen und auf Sie!

Kiepenheuer & Witsch, 34€

Babylon Berlin – Buch zum Film
Die international gefeierte Serie von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries zeigt den Hexenkessel Berlin, wie man ihn bisher noch nicht gesehen hat. “Babylon Berlin” ist eine spektakuläre filmische Auseinandersetzung mit dem Mythos der Goldenen Zwanziger und dem Aufstieg des Faschismus. Spektakuläre Filmbilder und einmaliges Setmaterial bieten einen grandiosen Blick hinter die Kulissen. Die außergewöhnlichen Fotografien von Joachim Gern und die exklusiven Texte erzählen die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Serie – willkommen in Babylon Berlin! (Quelle: KNV)

Wer so begeistert von dieser Serie ist wie ich, muß dieses Buch einfach haben.

Secession Verlag, 18 €

Marie Darrieussecq: Unser Leben in den Wäldern
Unser Leben in den Waldern führt uns in eine gar nicht so ferne Zukunft, wo wir es vermutlich ganz normal finden werden, dank implantierter Technik standig “online” zu sein, smart vernetzt mit Wohnung, Verkehrsmitteln, Arbeit und den staatlichen Autoritaten. Was aber geschieht mit uns, wenn wir in einer Gesell- schaft leben, in welcher der technische Fortschritt und Turbo-Kapitalismus auf die Spitze getrieben sind? In der Klone uns als lebende Ersatzteillager für Organe dienen? In der Roboter den Großteil der Arbeit übernehmen? In der die Unter- scheidungslinie zwischen KI-Affen und Menschen zu verschwinden droht?
Die wenigen Rebellen, denen dammert, was für eine Realitat tatsachlich hinter dem System steckt, flüchten sich in die Offline-Welt der Walder. Und dort schreibt Marie, ehemalige Psychiaterin, mit Bleistift und Papier ihre Aufzeichnungen: ein in aller Eile verfasster Bericht vom Leben, von der Liebe, vom langsamen Be- greifen einer fast undurchschaubaren Uberwachungsdiktatur, wo eliminiert wird, wer – wie sie – zu viel fragt. Sie schreibt ins Ungewisse hinein, voller Hoffnung, irgendwer konnte irgendwann ihren Mahnruf lesen, der den letzten glühenden Funken freien menschlichen Willens bezeugt. Ein fulminanter Text, verzweifelt, wütend, gepragt von schwarzem Humor – aus einer Zukunft, die sich erschreckend logisch aus unserer Gegenwart speist. (Quelle: KNV)

Kunstmann 20€

Donatella Di Pietrantonio: Arminuta
Im Dorf nennen sie alle nur Arminuta, die Zurückgekommene. Warum hat man sie zu ihren leiblichen Eltern zurückgeschickt? Wer ist ihre Mutter? Die, die sie geboren hat, oder die, bei der sie aufgewachsen ist?
“Als Dreizehnjährige kannte ich meine andere Mutter nicht mehr.” So beginnt die Geschichte, in der ein junges Mädchen mit einem Koffer und einem Sack voller Schuhe bei einer ihr unbekannten Familie abgeliefert wird. Die echten Eltern wollten sie wieder haben, mehr haben ihr die, die sie bisher Vater und Mutter nannte, nicht erklärt. Niemand scheint auf sie gewartet zu haben, alle haben offensichtlich andere Sorgen. Das Essen ist knapp, die Neue muss sich das Bett mit der kleinen Schwester teilen und das Zimmer mit den drei Brüdern. Hier ist alles fremd, die Armut, der Schmutz, die harten Worte. Während sie einen Weg zurück in ihr behütetes Leben in dem kleinen Haus am Strand sucht, entwickeln sich neue Bindungen, zur mutigen Schwester, den Brüdern, der Mutter. Und sie beginnt zu verstehen, wie viele Facetten die Liebe haben kann.

Suhrkamp, 24 €.

Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge
Ein elsässischer Soldat im Ersten Weltkrieg entdeckt am Nachthimmel das Sternbild des Großen Burschen, das so schauderhaft ist, dass er niemandem davon erzählen kann. Ein junger Mann, der sich in die blinde Anja verliebt hat, muss feststellen, dass ihr Apartment von oben bis unten mit Beschimpfungen bekritzelt ist. Marcel, sechzehn Jahre alt, hinterlässt auf der Toilettenwand eines Erotiklokals seine Handynummer und den Namen Suzy. Familie Scheuch bekommt eines Tages Besuch von einem Herrn Ulrichsdorfer, der vorgibt, in ihrem Haus aufgewachsen zu sein, und einen Elektroschocker unter seinem geliehenen Anzugjackett verbirgt.
Das ganz und gar Unerwartete bricht in das Leben von Clemens J. Setz’ Figuren ein. Ihr Schöpfer erzählt davon einfühlsam, fast zärtlich. Durch Falltüren gestattet er uns Blicke auf rätselhafte Erscheinungen und in geheimnisvolle Abgründe des Alltags, man stößt auf Wiedergänger und auf Sätze, die einen mit der Zunge schnalzen lassen. Der Trost runder Dinge ist ein Buch voller Irrlichter und doppelter Böden – radikal erzählt und aufregend bis ins Detail. (Quelle: KNV)

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